Sonntag, 19. Mai 2013

Was sind virtuelle Maschinen (VMs)?

Das Wort „virtuell“ bei Computern bedeutet, dass etwas nicht wirklich da ist, jedoch so erscheint, als ob es vorhanden wäre. Zum Beispiel kann dies durch Simulation realisiert werden.

So auch bei der VM. Diese Abkürzung ist die Kurzform von "virtual machine", zu Deutsch "Virtuelle Maschine". Dies ist eine Maschine, die virtuell ist. Bei der VM wird dies so realisiert, dass auf einer echten Maschine, dem „Host“, eine Software installiert wird, mit der eine weitere „echte“ Maschine simuliert wird. Diese virtuelle Maschine wird als „Guest“ bezeichnet. Selbst dem Betriebssystem erscheint es so, als würde es auf einem echten Computer laufen.

Ein Vorteil von VMs ist der, dass auf einem Computer mehrere Betriebssysteme laufen können, ohne zum Beispiel auf nur einem Computer das Betriebssystem ständig wechseln zu müssen oder mehrere Computer zu betreiben. Ein weiterer Vorteil der VM ist, dass wenn ein Problem auftritt, der Host nicht betroffen ist. Das liegt daran, dass die VM keinen direkten Zugriff auf den Host hat, also nichts auf dem Host verändern kann.

VMWare ist eines der Programme, mit denen man virtuelle Maschinen erstellen und verwalten kann.

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